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Jan Fidora wollte nur Bier brauen – und machte das Wasserschloss Mellenthin zum Reiseziel

Jan Fidora wollte auf Usedom eine Brauerei gründen. Daraus wurden Hotel, Kaffeerösterei, Destillerie und Manufaktur.

Blick von oben auf den Schlosshof des Wasserschlosses Mellenthin mit dem historischen Hauptgebäude, weißen Nebengebäuden mit roten Dächern und Tischen der Außengastronomie
Der Schlosshof des Wasserschlosses Mellenthin auf Usedom mit dem historischen Hauptgebäude. Foto: Wasserschloss Mellenthin
Das Wichtigste in Kürze
  • Jan Fidora erhielt 2001 von der Gemeinde den Zuschlag für das Wasserschloss Mellenthin auf Usedom – mit dem Konzept einer Gasthausbrauerei.
  • Weil Banken die Brauerei zunächst nicht finanzierten, eröffnete 2007 erst das Hotel. Die Gasthausbrauerei folgte 2011.
  • Danach kamen die erste Usedomer Kaffeerösterei, 2020 die Insel-Destillerie und 2021 die Insel-Manufaktur mit Rum und Whisky hinzu.
  • Tagesgäste sind ein wichtiges Standbein. Führungen, Whiskywochenenden und Themenabende bringen auch im Winter und Frühjahr Gäste ins Schloss.

Als Jan Fidora 2001 zum ersten Mal vor dem Wasserschloss Mellenthin auf Usedom stand, hatte er eigentlich nach etwas ganz anderem gesucht. Er wollte eine eigene Gasthausbrauerei eröffnen, möglichst in einem alten Gebäude mit Charakter. Was er fand, war ein weitgehend verlassenes Schloss mit meterhoher Vegetation und deutlich mehr Platz, als er jemals benötigen würde. Dass ausgerechnet daraus einmal ein Hotel mit eigener Brauerei, Kaffeerösterei, Destillerie und Manufaktur entstehen sollte, konnte er damals nicht ahnen.

Fidoras Weg in die Hotellerie begann wenig glamourös. Der 1975 geborene Westfale arbeitete zunächst als Tellerwäscher, absolvierte später eine Ausbildung zum Hotelfachmann und entdeckte dabei seine Begeisterung für die Gastronomie. Dennoch beschäftigte ihn irgendwann die Frage, was ihn unabhängig von seinem erlernten Beruf wirklich interessierte. Seine Antwort fiel ungewöhnlich aus: Glasblasen und Bierbrauen.

Vor allem das Bier ließ ihn nicht mehr los. Er absolvierte eine weitere Ausbildung zum Brauer und Mälzer und entwickelte die Idee, seine gastronomischen Kenntnisse mit einer eigenen Brauerei zu verbinden. In seiner damaligen Heimat Bad Westernkotten versuchte er zunächst, diesen Traum zu verwirklichen. Ohne Erfolg. Auch die Suche nach einer geeigneten, bezahlbaren Immobilie in der Umgebung blieb erfolglos.

Also begann Fidora größer zu denken. Ende der 1990er-Jahre sah er vor allem in zwei Regionen touristische Wachstumschancen: Spanien und Mecklenburg-Vorpommern. Als er seiner Familie das Vorhaben vorstellte, war diese grundsätzlich einverstanden, allerdings mit einer klaren Präferenz. In seiner schriftlichen Antwort an eingecheckt® erinnert er sich mit einem Augenzwinkern an die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern: „Waren halt alle zu faul zum Spanischlernen“.

Eine kleine Bimmelbahn und eine große Entscheidung

Zwei Jahre dauerte die Suche, bis die Familie auf das Wasserschloss Mellenthin aufmerksam wurde. Das historische Anwesen stand damals im Eigentum der Gemeinde, die einen Käufer suchte. Von dem geplanten Verkauf erfuhren die Fidoras durch eine Tageszeitung, während sie gerade auf Usedom waren.

Was sie bei ihrem ersten Besuch vorfanden, war keine fertig entwickelte touristische Immobilie. Das Schloss stand weitgehend leer, die Vegetation war stellenweise meterhoch gewachsen. Fidora bezeichnet seinen damaligen Eindruck rückblickend als den eines Dornröschenschlosses. Gleichzeitig war er angesichts der Dimensionen skeptisch. So viel Raum benötigte er für seine geplante Brauerei eigentlich überhaupt nicht.

Dann geschah etwas, das seine Einschätzung veränderte. Während die Familie das Gelände besichtigte, tauchte plötzlich eine kleine touristische Bimmelbahn mit etwa 40 Besuchern auf. Die Menschen besichtigten das verlassene Schloss.

Obwohl es dort noch keinen Hotelbetrieb, keine Brauerei und keine ausgebaute touristische Infrastruktur gab, zog der Ort bereits Besucher an. Für Fidora war das der entscheidende Moment. Er wollte sich um das Anwesen bewerben.

Die Gemeinde entschied damals nicht allein nach dem höchsten Kaufgebot, sondern nach dem überzeugendsten Nutzungskonzept. Fidora stellte seine Idee einer Gasthausbrauerei mehrfach vor und erhielt schließlich den Zuschlag. Im Spätsommer 2001 zog die Familie aus Westfalen nach Usedom. Aus einem unternehmerischen Traum war ein umfangreiches Sanierungsprojekt geworden.

Wasserschloss Mellenthin hinter dem Wassergraben mit Feldsteinmauer und Banner, alte Linden und das historische Hauptgebäude im Hintergrund
Das historische Wasserschloss Mellenthin ist von einem Wassergraben umgeben. Die besondere Architektur wurde zur Grundlage des touristischen Konzeptes. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Warum ausgerechnet ein Hotel entstand, das niemand geplant hatte

Die ersten Jahre entwickelten sich allerdings anders als vorgesehen. Für seine geplante Brauerei erhielt Fidora zunächst keine Finanzierung. Stattdessen richtete die Familie in einem kleinen Teil des Schlosses eine Gastronomie mit gutbürgerlicher Küche ein. Während im Sommer Gäste bewirtet wurden, nutzte man die Wintermonate für die weitere Sanierung.

Diese Aufteilung bestimmte über Jahre den Arbeitsalltag der Familie. Fidora betont rückblickend ausdrücklich, dass die Entwicklung nur durch den familiären Zusammenhalt möglich gewesen sei.

Bis 2005 hatte man genügend Kapital angespart, um einen neuen Anlauf für die Brauerei zu wagen. Wieder wandte sich Fidora an Banken, und wieder wurde die Finanzierung von mehreren Instituten abgelehnt.

Ein Bankmitarbeiter brachte schließlich eine Alternative ins Gespräch: Statt der Brauerei könne Fidora zunächst ein kleines Hotel in das Schloss integrieren. Dafür ließe sich eine Finanzierung darstellen.

Für den ausgebildeten Hotelfachmann war das ausgerechnet die Geschäftsidee, die ihn am wenigsten interessierte. „Ein Hotel wollte ich eigentlich nie haben, mich hat immer mehr die Gastronomie interessiert“, erinnert er sich.

Dennoch erkannte er eine Möglichkeit. Hotelgäste würden schließlich auch die Gastronomie besuchen und damit ein weiteres Standbein schaffen. Also ließ er sich auf den Umweg ein. 2007 eröffnete das Hotel.

Dass dieser Schritt baulich schwierig werden würde, zeigte sich spätestens beim Umbau. Das historische Gebäude gab keine standardisierten Zimmergrundrisse vor. Jedes Zimmer hatte eine andere räumliche Form, was Planung und Ausbau erheblich erschwerte.

Hotelzimmer unter dem Dach mit Dachschräge, Holzdoppelbett, rotem Teppich, zwei Polstersesseln und Fenster mit orangefarbenen Vorhängen
Historischer Gebäudebestand als Hotel: Die unterschiedlichen Raumzuschnitte stellten Fidora beim Umbau vor besondere Herausforderungen. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Zehn Jahre später kommt endlich das Bier

Nach dem Hotelbau musste Fidora erst einmal wirtschaftlich und organisatorisch durchatmen. 2010 nahm er seine ursprüngliche Idee erneut in Angriff. Dieses Mal gestalteten sich die Gespräche mit den Banken deutlich einfacher. Die Finanzierung kam zustande, und 2011 eröffnete im Ostflügel des Schlosses endlich die eigene Gasthausbrauerei.¹

Zehn Jahre waren seit dem Erwerb des Wasserschlosses vergangen. Fidora hatte inzwischen eine Gastronomie aufgebaut, große Teile des Gebäudes saniert und ein Hotel eröffnet, obwohl ihn ursprünglich nur die Brauerei nach Usedom geführt hatte.

Seine Begeisterung dafür ist bis heute geblieben. „Ich bin nur wegen dem Bier hier“, sagt er gelegentlich zu seinen Gästen.

Allerdings erwies sich gerade das lang ersehnte Brauprojekt als technisch besonders anspruchsvoll. Fidora berichtet, dass das Sudhaus ausschließlich über ein Blockheizkraftwerk betrieben wurde – damals eine weltweit erstmalige Lösung. Die technischen Herausforderungen seien deutlich größer gewesen als ursprünglich erwartet.

Damit wurde ausgerechnet die Verwirklichung seines ursprünglichen Traums zu einer der schwierigsten Etappen der gesamten Unternehmensentwicklung.

Gewölbter Gastraum mit Holztischen und grünen Sitzbänken, rechts ein farbig bemalter historischer Kamin mit geschnitzten Figuren und einem Ofen davor
Historische Architektur gehört bis heute zum besonderen Charakter des Wasserschlosses. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Aus einer Brauerei wächst ein ganzes Unternehmen

Mit der Eröffnung der Brauerei war für Fidora allerdings keineswegs Schluss. Das Schloss bot weiterhin ungenutzte Flächen und damit Möglichkeiten für neue Geschäftsideen.

Danach folgte die erste Usedomer Kaffeerösterei, die zunächst ebenfalls im Ostflügel untergebracht wurde. Mit einem kleinen Schlossladen entstand zugleich eine weitere Möglichkeit, eigene Produkte direkt an Gäste zu verkaufen.

2020 kam die Insel-Destillerie hinzu. Gemeinsam mit einem Destillateurmeister begann Fidora, eigene Liköre, Geiste und Gin herzustellen. Nur ein Jahr später wurde mit der Insel-Manufaktur eine größere Kaffeerösterei und eine weitere Brennerei eingerichtet. Nun sollten auch Rum und Whisky das Sortiment erweitern.

Schwarzer Trommelröster der Marke Giesen, im Kühlsieb werden frisch geröstete Kaffeebohnen umgerührt
In der eigenen Kaffeerösterei werden Kaffeebohnen vor Ort verarbeitet. Foto: Wasserschloss Mellenthin
Holzregal mit liegenden Eichenfässern, auf den Böden das Logo der Insel-Destillerie Wasserschloss Mellenthin und handschriftliche Angaben
Holzfässer der Insel-Destillerie: Mit Whisky und Rum wurde das Angebot um weitere handwerklich hergestellte Produkte erweitert. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Was zunächst wie eine ungewöhnliche Sammlung unterschiedlicher Geschäftsideen wirkt, folgt inzwischen einem klar erkennbaren Prinzip. Die einzelnen Angebote sollen sich gegenseitig ergänzen. Gäste können im Schloss übernachten, das Restaurant besuchen, an Veranstaltungen teilnehmen, die Produktionsstätten kennenlernen oder Produkte aus eigener Herstellung mit nach Hause nehmen.

Fidora beschreibt die Entwicklung so: „All diese Unternehmungen haben sich gegenseitig befruchtet. Je mehr angeboten wurde, desto mehr Gäste wurden es.“

Die Besonderheit liegt dabei nicht allein darin, möglichst viele Leistungen anzubieten. Entscheidend ist, dass diese Angebote zum Standort und zur persönlichen Geschichte des Unternehmers passen.

Panorama eines Verkaufsraums mit Holzbalkendecke: Theke aus Backstein, Regale mit Kaffee und Spirituosen, rechts eine kupferne Brennanlage
Die Insel-Manufaktur verbindet eigene Produktion und Verkauf unter einem Dach. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Warum Gäste kommen, obwohl sie gar kein Zimmer buchen

Für das Geschäftsmodell spielt inzwischen eine Besuchergruppe eine besondere Rolle: Menschen, die überhaupt nicht im Schloss übernachten.

Während klassische Ferienhotels einen großen Teil ihrer Leistungen auf Übernachtungsgäste ausrichten, ist Mellenthin auch ein eigenständiges Ausflugsziel geworden. Tagesgäste kommen wegen des historischen Gebäudes, der Gastronomie, der Brauerei, der Kaffeerösterei oder der Waffelbäckerei. Familien interessieren sich beispielsweise für Floßfahrten.

Damit wird aus dem Hotelgelände zugleich ein Ort, an dem Menschen ihren Tag verbringen können.

Luftaufnahme der von einem Wassergraben umgebenen Schlossanlage inmitten von Wald und Wiesen, am Horizont das Achterwasser
Das Wasserschloss liegt im Inselinneren Usedoms, umgeben von Wald und Landschaft. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Für andere Hoteliers ist daran vor allem der Gedanke interessant, dass ein Hotel nicht zwangsläufig nur von Übernachtungsgästen leben muss. Eine besondere Gastronomie, eine eigene Produktion oder ein Veranstaltungsangebot können zusätzliche Besuchsanlässe schaffen.

Allerdings setzt ein solches Konzept voraus, dass die einzelnen Bereiche zum Betrieb passen und sich organisatorisch sinnvoll verbinden lassen. In Mellenthin ist diese Vielfalt nicht am Reißbrett entstanden, sondern über viele Jahre gewachsen.

Was im Winter funktioniert, wenn die Urlauber ausbleiben

Besonders interessant wird diese Entwicklung mit Blick auf die Saisonalität. Usedom ist als Urlaubsregion stark vom Tourismus geprägt. Für Hotelbetriebe stellt sich deshalb regelmäßig die Frage, wie sich auch außerhalb der klassischen Reisezeiten Nachfrage erzeugen lässt.

Fidora nutzt dafür die unterschiedlichen Angebote seines Unternehmens. Im Winter werden beispielsweise Weihnachtsfeiern organisiert, die sich mit Brauerei- oder Brennereiführungen kombinieren lassen. Dazu kommen Veranstaltungen im Schlosshof, etwa mit heißem Bier-Schlehen-Punsch an der Feuerschale.

Weitere Angebote reichen von Whiskywochenenden bis zu Ritterbuffets, Brauerabenden und Ostalgie-Veranstaltungen. Im Frühjahr beherbergt das Schloss regelmäßig Yoga-, Tanz- und Fastengruppen.

Dadurch entstehen Reiseanlässe, die nicht ausschließlich von sommerlichem Badewetter oder klassischen Ferienzeiten abhängig sind. Die Vielfalt trägt dazu bei, die Nachfrage auch in den Winter- und Frühlingsmonaten zu stärken.

Beleuchteter Wintergarten aus Glas und Metall am Abend, daneben eine Holzterrasse mit Tischen und großen Sonnenschirmen
Gastronomie und Veranstaltungen spielen im Gesamtkonzept des Wasserschlosses eine wichtige Rolle. Foto: Wasserschloss Mellenthin

Was Jan Fidora anderen Hoteliers mitgeben würde

Rund 25 Jahre nach dem Kauf des Wasserschlosses ist aus der ursprünglich geplanten Gasthausbrauerei ein Betrieb mit mehreren gastronomischen und touristischen Standbeinen geworden.

Bemerkenswert ist dabei, dass zahlreiche Entscheidungen nicht aus einer langfristig ausgearbeiteten Wachstumsstrategie hervorgingen. Manche entstanden aus persönlichen Interessen, andere aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Das Hotel wurde gebaut, weil die Finanzierung der Brauerei nicht zustande kam. Die Kaffeerösterei entstand, weil Flächen vorhanden waren und Fidora neue Möglichkeiten erkannte. Die Destillerie eröffnete wiederum einen weiteren Geschäftsbereich.

Welche Empfehlung würde er heute einem Hotelier geben, der sein Haus ebenfalls um zusätzliche Angebote erweitern möchte?

Fidora hält vor allem Authentizität und persönliche Leidenschaft für entscheidend. Ein Betreiber müsse an seinem Konzept festhalten können, auch wenn Rückschläge unvermeidlich seien. Gleichzeitig empfiehlt er, die Besonderheiten des eigenen Hauses und seiner Region genau zu betrachten. Nicht überall müsse etwas Großes entstehen. Auch kleine und minimalistische Ideen könnten funktionieren, sofern sie zum jeweiligen Betrieb passen.

Einen weiteren Punkt hebt er besonders hervor: die Mitarbeiter. Sie seien für jedes Hotel das Wichtigste. Die eigentliche Kunst bestehe darin, die Menschen dauerhaft als Team zusammenzuhalten.

Damit schließt sich der Kreis zu den Anfängen des Wasserschlosses. Denn ohne den Zusammenhalt seiner Familie wäre das umfangreiche Projekt kaum möglich gewesen.

Was vor 25 Jahren mit einem jungen Mann begann, der unbedingt sein eigenes Bier brauen wollte, ist heute ein Hotel- und Gastronomieunternehmen mit eigener Produktion und einem vielseitigen Veranstaltungsangebot.

Und vielleicht ist gerade der ungewöhnliche Verlauf dieser Geschichte die interessanteste Erkenntnis für andere Hoteliers: Nicht jede erfolgreiche Geschäftsidee muss von Anfang an vollständig durchgeplant sein. Manchmal entsteht ein tragfähiges Konzept auch dadurch, dass ein Unternehmer an seiner ursprünglichen Überzeugung festhält und gleichzeitig bereit ist, auf unerwartete Entwicklungen zu reagieren.

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Quellen

Für diesen Artikel wurden ein eigenes schriftliches Interview sowie eine Veröffentlichung des Wasserschlosses Mellenthin ausgewertet.

  1. Wasserschloss Mellenthin (2018)
    Brauerabend im Wasserschloss Mellenthin
    Pressemitteilung, 02.04.2018. Erste Sude in der neu errichteten Gasthausbrauerei im Oktober 2011.
Eigene redaktionelle Quelle: Schriftliches Interview mit Jan Fidora, Betreiber des Wasserschlosses Mellenthin, Oktober 2026.